19.11.2011
Ortsverein hat neuen Vorstand
Am 17.11.2011 lud der SPD-Ortsverein Köthen/Anhalt seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ein.Haupttagesordnungspunkt war die turnusgemäße Wahl eines neuen Vorstandes, was laut Satzung alle 2 Jahre erfolgen muss.
Als Gäste wurden unter anderem Thomas Engler (Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Anhalt-Bitterfeld) und Andrej Stephan (Juso-Landesvorsitzender) begrüßt.
Nach den Berichten des Vorsitzenden und der Schatzmeisterin zur abgelaufenen Wahlperiode, sowie anschließender Diskussion dazu, erfolgte die Wahl des neuen Vorstandes.Alter und neuer Vorsitzender wurde Kurt-Jürgen Zander. Das Vertrauen wurde ihm mit überzeugender Mehrheit (nur eine Enthaltung) von den Wahlberechtigten ausgesprochen. Bei den anderen Vorstandsmitgliedern gab es nur wenig Veränderungen. Neu im Vorstand ist Steven Hellmuth.
Kurt-Jürgen Zander bedankte sich für das ihm gegenüber ausgesprochene Vertrauen. Für die nächste Periode stehe zwar mit 2012 nach Langem ein Jahr ohne Wahlen an, was aber kein Grund zum Ausruhen sein sollte. Stattdessen werde man die Aktivitäten des Ortsvereins auf andere Schwerpunkte ausrichten. Zwischen den Wahlen ist vor den Wahlen. Der Ortsverein werde die kommunalen Themen, die politische Weiterbildung seiner Mitglieder und natürlich auch das gesellige Beisammensein nicht vernachlässigen.
Bei der anschließenden Diskussion nahm ein Thema besonders großen Raum ein. Vor wenigen Tagen gingen tätliche Übergriffe auf ausländische Studenten durch die lokale Presse. Viele Anwesende äußerten sich empört zu diesen Vorgängen und brachten zum Ausdruck, dass sich dies nicht wiederholen darf. Der Ortsverein steht hinter unseren Studenten und ist sich einig, dass die überwiegende Mehrheit der Köthener Bürger gleiches denkt. Die Studenten sind unsere Gäste, egal aus welchem Lande sie kommen !
Im Anschluß an die Diskussion wurde uns von Andrej Stephan (Juso-Landesvorsitzender) ein Vortrag zur Geschichte der SPD vorgetragen. Per Video und Wortbeitrag erfuhren wir Intessantes aus der Vergangenheit unserer Partei, das manchem so sicher noch nicht bekannt war. Aus diesem Grund wurde der sich anschließende Gedankenaustausch in geselliger Form in der "Kleinen Galerie" fortgesetzt.B.S.
