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Schilda, unsere neue Partnerstadt !?

Das Geld in den öffentlichen Kassen wird immer knapper, auch in unserer Stadt - aber erst ab 2012 !?
Dieses Jahr wurde es schnell nochmal für ein paar, unbedingt erforderliche (?), Verkehrsschilder im Stadtgebiet ausgegeben. So z.B. in der Lelitzer Strasse.

Vor ca. 1 Jahr erinnerte sich irgendjemand in der Verwaltung, dass seit 2001 in Tempo-30-Zonen keine benutzungspflichtigen Radwege existieren dürfen (siehe § 45 Abs. 1c StVO).
Ob dies gut oder schlecht ist, darüber kann man sich streiten. Dass es aber wenig Sinn macht, in einer Straße, die extra mit Radweg angelegt wurde, diesen wieder aufzuheben, liegt auf der Hand.
Für die Veränderung der Radwegsituation gab es mehrere Möglichkeiten. Eine davon hatte vor gut einem Jahr eine Bürgerin in einem Leserbrief an die Mitteldeutsche Zeitung unterbreitet. Sie hatte vorgeschlagen, für die Strasse eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h zu erlassen. Dies hätte bedeutet, der bisherige Radweg und die Benutzungspflicht blieben weiter erhalten.

Verkehrsschild Der Leserbrief von damals blieb, seitens zuständiger Verwaltung, leider unbeachtet. Stattdessen wurde im Frühjahr 2011 arbeits- und materialintensiv "nachgeschlechtert": die Radwege wurden an Einmündungen mit einem "X" übermalt und für Verkehrsregelunkundige wurden Schilder "Hier gilt rechts vor links" angebracht.

Radweg Das Ergebnis: Die Radfahrer sind verunsichert, denn man kann auf dem Radweg fahren (nur wenn er in Fahrtrichtung rechts liegt), muss es aber nicht.
Und sicherer wird es für sie dadurch auch nicht. Wer es wagt, auf der Straße zu fahren, riskiert Drängelei oder gar Anpöbelung durch entgegenkommende Kraftfahrer an den eingebauten Engstellen.

Schade, dass keiner der Verantwortlichen mit dem Fahrrad öfters durch diese Straße fahren muß...



B.S.
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